kroatisch: Hrvatski Cikljin
Von Wäldern umgeben und doch von Bergeshöhe die Umgebung weithin überschauend, liegt nordöstlich von Rotenturm und Siget, das kroatische Dorf Spitzzicken, von den Deutschen der Umgebung kurz "Spitz" genannt.
Die Gründung von Spitzzicken muss im Jahre 1550 unter der Herrschaft König Ferdinands 1. erfolgt sein.
Danach urkundlich im Jahre 1567 das erste Mal unter dem Namen "Wy Zeck" (d. h. Uszek Neuzicken) erwähnt.
Diesen Namen erhielt es durch die Neubesiedlung der Walachen.
Ab 1614 den Namen Olah-Cziklin (Walachisch Zicken) bzw. wie heute Hrvatski Cikljin (Kroatisch Zicken).
Als der Archivdiakon Stefan Kazo 1697 die St. Martiner Pfarre, zu der Spitzzicken zusammen mit den Kroaten von Eisenzicken und Tatzmannsdorf amtlich visitierte, fand er in der Mitte des Dorfes eine Kapelle aus Holz. Im Jahre 1821 erbauten die Spitzzickener in dieser Stelle ihre eigene Kirche. Sie war der Heiligen Barbara geweiht. Der Altar der Kirche stammt aus der 2. Hälfte des 19.Jahrhunderts.
Im Jahre 1859 wurde ein neues , einstöckiges Gebäude erbaut in dem die Schule bis zur Errichtung des modernen Schulgebäudes 1970 untergebracht war.
Als im Jahre 1945 der 2. Weltkrieg zu Ende gegangen war, dem viele Menschen zum Opfer gefallen sind, machte sich die Gemeindevertretung gemeinsam mit der Bevölkerung an die Arbeit.