Prof. Heinz Schinner
Prof. Heinz Schinner, geboren am 4. Mai 1972 in St. Pölten, ist ein herausragender österreichischer Unternehmer, Lektor und Mäzen, der sich über viele Jahre hinweg sowohl in der Wirtschaft als auch im kulturellen Bereich verdient gemacht hat.
Nach dem Abschluss der Gewerbeschule und dem erfolgreichen Absolvieren des Präsenzdienstes beim Bundesheer begann Heinz Schinner seine berufliche Laufbahn als Sachbearbeiter bei der Wiener Städtischen Versicherung. Nach weiteren Stationen als Geschäftsführer und leitender Direktor in der Versicherungsbranche gründete er 1985 die Schinner Vermögenstreuhand- und Versicherungsberatungsges.m.b.H. und war seit 1969 erfolgreich als Versicherungsberater tätig. Zwischen 1971 und 1994 war er in führenden Positionen bei renommierten Versicherungsunternehmen, darunter die Basler Versicherung und die GLEIMAG.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Heinz Schinner auch als kultureller Förderer und Mäzen bekannt. Seit 1978 unterstützt er mit einem jährlichen Stipendium begabte junge Musiker an der Musikuniversität Wien. Im Jahr 1983 gründete er die Gesellschaft „Freunde von Porzellan, Glas und angewandter Kunst“ im MAK und ist seit 2002 deren Obmann. Außerdem engagiert sich Schinner seit 1998 als Honorarkonsul für Guinea und setzt sich seit 2000 als Präsident der Österreich-Guinea Gesellschaft für die Beziehung zwischen beiden Ländern ein.
Prof. Schinner hat auch maßgeblich zur Sanierung und Erhaltung historischer Gebäude beigetragen. Im Jahr 2008 erwarb er das Schloss Rotenturm im Südburgenland und setzt sich seitdem in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt für dessen Renovierung ein. 2021 erwarb er auch das Schlosstheater in Rotenturm.
Seit 2002 ist Heinz Schinner als Lektor an der FH Wien tätig und publiziert regelmäßig in Fachverlagen wie dem WEKA-Verlag und dem Linde Verlag. Für sein Engagement und seine außergewöhnlichen Leistungen wurden ihm zahlreiche Auszeichnungen verliehen, darunter der Berufstitel „Kommerzialrat“ (1992), der Titel „Professor“ (2004) und die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Rotenturm an der Pinka (2017).
Johann Liedl
Geboren am 14. Februar 1937 in Marz als Sohn von Franz und Barbara (geb. Sailer), empfing Johann Liedl am 29. Juni 1961 die Priesterweihe im Dom zu Eisenstadt und feierte seine Heimatprimiz am 2. Juli 1961 in Marz. Im Anschluss war er von 1961 bis 1962 Studienpräfekt im Knabenseminar in Mattersburg und wirkte von 1962 bis 1963 als Kaplan in Pinkafeld.
37 Jahre lang war er Pfarrer in Rotenturm an der Pinka und prägte die Gemeinde mit seiner Arbeit. 2000 trat er in den Ruhestand, engagierte sich jedoch weiterhin als Diözesanassistent der Katholischen Männerbewegung. 1999 wurde ihm die Ehrung zum Konsistorialrat verliehen.
Josef Luif
Geboren am 31. März 1918 in Grafenschachen, verstorben am 02. April 2005.
Ende der Dienstzeit 28.02.1979
Dr.theol. Bela Teleky
21.12.1921-23.12.1987
Dr. Otto von Habsburg
Otto von Habsburg, auch bekannt als Otto Habsburg-Lothringen, war der älteste Sohn von Karl I., dem letzten Kaiser von Österreich und König von Ungarn, sowie seiner Frau Zita. Von 1916 bis 1918 trug er den Titel des letzten Kronprinzen von Österreich-Ungarn.
Als bedeutender Schriftsteller, Publizist und Politiker hinterließ Otto von Habsburg ein bleibendes Erbe. Von 1979 bis 1999 vertrat er die CSU im Europäischen Parlament und setzte sich für europäische Einheit und Zusammenarbeit ein. Über seine berufliche Tätigkeit hinaus war er mit den Staatsbürgerschaften von Österreich, Deutschland und Ungarn verbunden, und nach der Unabhängigkeit Kroatiens 1991 bezeichnete er sich auch als kroatischer Staatsbürger.
Otto von Habsburg wurde am 20. November 1912 in Reichenau an der Rax geboren und verstarb am 4. Juli 2011 in Pöcking, Bayern.
Franz Pomper
Geboren am 5. April 1931 in Rotenturm an der Pinka und verstorben am 29. Juni 2007, war Franz Pomper eine prägende Persönlichkeit in der politischen und sozialen Landschaft der Region.
Seine berufliche Laufbahn führte ihn als Angestellten, doch sein Engagement in der Politik und in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen war ebenso herausragend. Als Mitglied des Gemeinderates von Rotenturm von 1959 bis 1962 und später als Bürgermeister der Marktgemeinde Rotenturm ab 1962, prägte er die Entwicklung seiner Heimatgemeinde maßgeblich. Zudem war er von 1982 bis 1987 Abgeordneter im Burgenländischen Landtag.
Sein politisches Engagement für die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) setzte sich über Jahrzehnten fort: Er war Ortsparteivorsitzender der SPÖ Rotenturm von 1956 bis 1992 sowie Bezirksparteivorsitzender-Stellvertreter der SPÖ Oberwart von 1982 bis 1992. Darüber hinaus setzte er sich auch im Sportbereich mit großer Hingabe ein und bekleidete führende Positionen wie den Obmann der ASKÖ-Bundeskontrolle (1973–1985) und Präsident der ASKÖ Burgenland (1983). Auch als Vizepräsident der ASKÖ und des Burgenländischen Fußballverbandes war er maßgeblich an der Weiterentwicklung des Sports im Burgenland beteiligt.
Für seine langjährige und herausragende Leistung zum Wohle der Gemeinschaft wurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil, darunter das Große Silberne Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich, das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich, das Komturkreuz des Landes Burgenland sowie das Verdienstkreuz des Landes Burgenland.